Luzern: Massnahmen gegen "Food-Waste" genügen

Luzerner Kantonsparlament will keine zusätzlichen Aktionen

Food Waste (Symbolbild)

Um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, hat der Kanton Luzern bereits genügend Massnahmen gegen das sogenannte „Food-Waste“ lanciert. Dieser Meinung ist eine Mehrheit des Kantonsparlaments. Ein Vorstoss der SP, welche in diesem Bereich zusätzliche Massnahmen verlangte, wurde abgelehnt.

„Food-Waste“ verringern und bei kantonalen Einrichtungen zugleich CO2-arme und regionale Lebensmittel fördern, dies hatte die SP im Vorstoss verlangt.

Die Regierung verwies unter anderem auf die Bemühungen des Luzerner Kantonsspitals. Dort wurde vor zwei Jahren die Problematik von „Food-Waste“ angegangen. In der Folge seien die Lebensmittelabfälle um 35 Prozent reduziert worden. Zudem habe man diverse Aktionsprogramme zum Thema Lebensmittelverschwendung lanciert, und an den Schulen im Kanton Luzern sei „Food-Waste“ eine wichtiges Thema im Unterricht.

Die linken Parteien sahen aber weiteres Verbesserungspotential. SP-Kantonsparlamentarierin Sara Muff erklärte, gerade in Sachen CO2-Ausstoss könne man noch mehr unternehmen. Es müsse das Bewusstsein gestärkt werden, dass man lokal und damit umweltfreundlicher einkaufe.

Am Schluss lehnte das Luzerner Kantonsparlament den Vorstoss mit einer Zweidrittel-Mehrheit ab.

 

 

 

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