Falsche Medikamente und Spital-Infektionen

In der Schweiz geht es jedem zehnten Patient nach einer Behandlung schlechter als vorher

Jedem zehnten Patient geht es nach einer Spitalbehandlung schlechter als vorher. (Symbolbild)

In der Schweiz erleidet gemäss Schätzungen des Bundes jeder zehnte Patient während einer medizinischen Behandlung einen Schaden. Die Hälfte dieser Fälle wäre vermeidbar teilte das Bundesamt für Gesundheit mit.

Im nationalen Qualitätsbericht vom BAG heisst es, dass vor allem falsche Medikamente oder Spital-Infektionen schuld daran sind, dass es jedem zehnten Patienten nach dem Spitalaufenthalt schlechter gehe. Der Bericht sieht grosses Verbesserungspotential.

In der Schweiz könne man die Behandlungs-Standards häufig nicht überprüfen, weil es zu wenig oder gar keine Informationen gäbe. Das BAG empfiehlt, dass man das Gesundheitspersonal im Qualitätsbereich besser ausbildet und man auch mehr auf Erfahrungen von Patienten und ihren Angehörigen hört.

Der vom BAG publizierte nationale Bericht zur Qualität und Patientensicherheit bietet erstmals eine detaillierte Standort-Bestimmung zur Situation in der Schweiz.

Audiofiles

  1. Jeder zehnte hat nach einem Spitalaufenthalt Beschwerden.. Audio: Manuel Risi / Liliane Merz

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