Asiatische Tiger- und Buschmücke in der Zentralschweiz

Uri, Glarus und Schwyz wollten herausfinden, wo die Mücke vorkommt

Die Asiatische Tiger- und Buschmücke sind auf in der Zentralschweiz verbreitet.

In den Kantonen Uri, Schwyz und Glarus wurde diesen Sommer ein Mücken-Monitoring durchgeführt. Besonderer Fokus wurde dabei auf die Asiatische Buschmücke und die Asiatische Tigermücke gelegt. Das Ergebnis: in allen drei Kantonen kommt die Asiatische Buschmücke verbreitet vor. Die Ausbreitung der beiden Mückenarten lässt sich eindämmen, indem mit Wasser gefüllte Gefässe vermieden oder wöchentlich geleert werden.

Bereits 2007 wurden Larven der exotischen Mückenart «Asiatische Buschmücke» im Kanton Aargau nachgewiesen. Seither hat sie sich über weite Teile der Schweiz ausgebreitet.

Die Buschmücke ist vor allem in bewaldeten Teilen angesiedelt und dringt lediglich in Siedlungsräume vor, um dort Brutstätten aufzusuchen. Die Tigermücke besiedelt allerdings vorzugsweise den Siedlungsraum.

Gefässe mit Wasser ziehen die Mücken an

Um festzustellen, wo die Asiatischen Busch- und Tigermücken vorkommen, haben die Kantone Uri, Schwyz und Glarus im Sommer 2019 ein aufeinander abgestimmtes Monitoring durchgeführt. Beide exotischen Mückenarten werden von kleinen mit Wasser gefüllten Gefässen angelockt. Dort kleben sie ihre Eier oberhalb des Wasserspiegels an einen Untergrund.

Für das Monitoring wurden Mückenfallen aufgestellt, die eine ideale Brutstätte simulieren, schreibt der Kanton Schwyz in einer Medienmitteilung. Insgesamt wurden 66 Fallen an 26 verschiedenen Standorten aufgestellt.

Die gesammelten Proben wurden im Labor für angewandte Mikrobiologie der SUPSI (Fachhochschule der italienischen Schweiz) analysiert. Der Schlussbericht des Monitorings wurde vom Amt für Umweltschutz Schwyz veröffentlicht.

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