Die 300 Reichsten haben so viel wie noch nie

Die Ikea-Familie hat weiterhin am meisten Geld

Die 300 Reichsten der Schweiz sind noch reicher geworden.

Die Vermögen der 300 reichsten Personen in der Schweizer haben in diesem Jahr vor allem dank der steigenden Börsenkurse wieder kräftig zugelegt. Zusammen kommen sie auf 702 Milliarden Franken. Das sind 27 Milliarden mehr als im Vorjahr. 

Konkret stiegen die Vermögen der 300 Reichsten hierzulande gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent oder insgesamt 27 Milliarden Franken. Mit 702 Milliarden oder 2340 Millionen pro Kopf besitzen sie damit so viel wie nie zu vor, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz am Donnerstag bekanntgab.In diesem Jahr konnten die Wohlsituierten also wieder deutlicher zulegen. Denn 2018 war eher ein schwieriges Jahr für die 300 Reichsten der Schweiz: Ihr Vermögen stiegen 2018 insgesamt um "nur" 1,7 Milliarden Franken. Der durchschnittliche Zuwachs pro Jahr seit der Finanzkrise fällt mit 28 Milliarden Franken deutlich höher aus.

Ikea-Familie weiterhin Spitze

Unangefochten an der Spitze der Liste steht unverändert die Familie des verstorbenen Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Seine Nachkommen mit Schweizer Pass bringen es laut "Bilanz" auf eine Vermögen von 55 Milliarden Franken. Auf dem zweiten Platz folgen die Roche-Familien Hoffmann und Oeri mit insgesamt gut 27 Milliarden. Neu auf dem  Podest folgt mit dem dritten Platz der Chanel-Grossaktionär Gérard Wertheimer mit gut 23 Milliarden.

"Vermögensschere" unter Superreichen wächst

Die Reichsten werden also immer reicher. Der Vermögenszuwachs verteilt sich aber dabei auf weniger Personen. Alleine die Top Ten vereint in diesem Jahr 18 Milliarden Franken der insgesamt 27 Milliarden auf sich. Zusammen besitzen sie gemäss den Zahlen der "Bilanz" 221 Milliarden.

Weihnachtsbonus

Würde das Vermögen der 300 Reichsten auf die Bevölkerung der Schweiz verteilt, würde jeder Einwohner knapp 82'000 Franken bar auf die Hand erhalten. 

Kommentieren

comments powered by Disqus