Beromünster und Neudorf fusionieren

<p>Beromünster und Neudorf fusionieren.</p>

Eine eindeutige Mehrheit in den Gemeinden Beromünster und Neudorf sagt ja zur Fusion. Damit hat sich die Idee durchgesetzt, dass mit dem Zusammenschluss der zwei Gemeinden beide Seiten profitieren. Die Fusion wird auf den 1. Januar 2013 umgesetzt. In Beromünster mit 1’108 Stimmen (61 %) und in Neudorf mit 430 Stimmen (69.1 %) sagt die Bevölkerung Ja zur Fusion.

Die Gemeindepräsidenten der beiden Gemeinden sind froh und dankbar: "Das zeigt, wie tief unsere nachbarschaftlichen Beziehungen bereits heute sind, und es spricht für die Offenheit unserer Einwohnerinnen und Einwohner", sagte Charly Freitag, Gemeindepräsident von Beromünster. Martin Schlegel, Gemeindepräsident von Neudorf verwies noch einmal auf die anspruchsvollen Aufgaben der Gemeinden in Zukunft: "Gemeinsam sind wir gegenüber diesen Herausforderungen besser gewappnet." Besonders freuten sich die Gemeindepräsidenten über das Vertrauen einer Mehrheit der Bevölkerung in die geleistete Vorarbeit: Mit dem Ja zur Fusion werde diese Arbeit honoriert.

Im Neudorfer Gemeindesaal unterzeichneten die Gemeindepräsidenten und Gemeindeschreiber den Fusionsvertrag. Beim anschliessenden Apéro wurde mit der Bevölkerung auf die Fusion angestossen. Regierungsrätin Yvonne Schärli überbrachte im Namen der Regierung die besten Wünsche für die gemeinsame Zukunft. Mit dem positiven Abstimmungsresultat geht die Fusion nun in die Umsetzungsphase. Eine grosse Arbeit bei Behörden und Verwaltung steht an, denn am 1. Januar 2013 soll die Fusion vollzogen sein. Für Beromünster ist es die dritte Fusion: 2004 fusionierte die Gemeinde mit Schwarzenbach, 2009 mit Gunzwil.

Audiofiles

  1. Gemeindepräsident von Beromünster Charly Freitag zur Fusion mit Neudorf. Audio: Stephan Weber
  2. Regierungsrätin Yvonne Schärli zu den Fusionen im Kanton Luzern. Audio: Stephan Weber

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